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Vertreter der drei Weltreligionen verurteilen Jerusalemer Attentat

 
Prinz Hassan bin Talal von Jordanien, Rabbiner Walter Homolka und Professor Hans Küng rufen in einer gemeinsamen Erklärung zu einer Allianz des Friedens auf.
 
»Wir – ein Moslem, ein Jude, ein Christ – verurteilen den gewaltsamen Angriff auf die Mercaz Harav-Jeschiwa in Jerusalem in dieser Woche. Die Ermordung von acht Studenten ist eine Tragödie für alle Gläubigen.«  
In der Erklärung vom 8. März 2008 heißt es unter anderem: »Ein derartiger Angriff trägt zum Teufelskreis der Gewalt bei, der Israel, Palästina und die ganze Region quält.« »Heilige Stätten dürfen nicht dazu missbraucht werden, um Gewalt anzustacheln oder Hass zu äußern.« »Ein Weg, den Frieden in der Region zu fördern, ist die Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaften beim Schmieden einer Allianz auf der Basis der moralischen Prinzipien, die alle Glaubensrichtungen teilen.« Die Erklärung schließt mit dem Appell: »Together, we can work to build the peace that each of us finds so sacred – and desired«.  
 
Unterzeichner sind:
HRH Prinz Hassan bin Talal von Jordanien,
Präsident Emeritus der Weltkonferenz der Religionen für Frieden
Rabbiner Walter Homolka,
Rektor des Abraham Geiger Kollegs zur Rabbiner- und Kantorenausbildung an der Universität Potsdam
Professor Hans Küng,
Präsident der Stiftung Weltethos Tübingen


 
© Stiftung Weltethos Tübingen

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